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Auslandsaufenthalte

Die AG Auslandsaufenthalte unterstützt interessierte Eltern und Schüler mit begleitenden Informationen, schwerpunktmäßig im englisch-/spanisch-/russischsprachigen Raum. Die AG besteht seit dem Sommer 2009 und hat während dieser Zeit Adressen, Tipps, Anregungen und private Erfahrungen gesammelt, die zur Weitergabe vorliegen. Dieser ehrenamtliche und unabhängig arbeitende Service steht nur der Schulgemeinschaft der Freien Waldorfschule Oldenburg zur Verfügung.

 

Ein Erfahrungsbericht von Jack Williment,
Gastschüler aus Neuseeland, Januar bis Juni 2010.

My Exchange in Oldenburg 2010

"My name is Jack Williment, and I come from Wellington, the capital city of New Zealand. I have lived there my whole life and have had German lessons since class 1. So, when the possibility of an exchange came up, I grabbed it.

Arriving for the first time in Germany was a prospect I had very much looked forward to. I had never been there before and was much more looking forward to having 6 months in a new culture, with new people and a new language. Anyway, being there was totally amazing! There is no other way to describe it. It was however, very different to life in New Zealand. The city is a bit smaller than our capital city, but is much less windy. Oldenburg and Wellington are similar in many ways, including its art culture, but I enjoyed it very much. The winter was also a very lovely experience. In New Zealand, it only snows on the mountains in the winter, so it was really cool to be in a place covered in white.

The school was probably the biggest difference I encountered. The school system in New Zealand is VERY different. In State Schools a lot of the students are into drugs, get pregnant early and often come from poor families and so, school isn’t very important. The tests at the end of school, which are like Abitur are important but it will not impact your life in the same way if you fail them. In my school, which is Raphael House Rudolf Steiner school, it is amazing! It is MUCH more relaxed. People talk a lot during lesions, but the atmosphere is much friendlier. The work amount isn’t as extreme and we don’t have to do as much work, which was a challenge because of the language. It took a while for me to pick up enough German to feel confident about using it, but after a month or two, I almost stopped speaking English and my German started to improve. I found my class though were always willing to correct me, and they are just such an amazing class. They were welcoming and friendly and really inclusive.

I did have a few embarrassing moments while in Germany. One was that I walked into the Supermarkt and asked the lady where to find the Mayonase. Not cool! Also trying to buy a train ticket from a man with a really strong Schaewbisch accent who I couldn’t understand at all. I ended up going to the Fahrkarte Automat. But I had them every single day. Ask Mira Sandersfeld. She’ll tell you. But those aside, Germany was thoroughly enjoyable and those 6 months were some of the best of my life. They were full of amazing experiences, travelling to other countries, just hanging out at home and just having an awesome time. Wenn Leute aus die 10. Klasse das gerade liest, dann ihr muest wissen, dass ihr seid alle voll cool! Und Ihr muesst alle nach Neuseeland kommen! Unbedingt!

Und auch erinnern, dass ich euch vermisse."

 

Ein Erfahrungsbericht von Chantal Kuhlmann,
Gastschülerin aus Südafrika, April bis September 2010

Diese Zeit hier ist für mich bis jetzt die Beste in meinem ganzen Leben gewesen.
Ich habe eine sehr nette und engagierte Austauschfamilie und sie behandeln
mich wie eine Tochter.
Ich komme aus Südafrika. Meine Schule heißt Michael Mount Waldorf School.
Wir haben 800 bis 1.000 Schüler und 60 bis 70 Lehrer in der ganzen Schule. Wir
haben eine sehr große Schule mit einem Sportplatz und einem Schwimmbad, einem
Tennisplatz, einem Kindergarten, einer Bibliothek und einem Computerzimmer.
Von der 1. bis zur 10. Klasse haben wir zwei Klassen von jedem Jahrgang.
Wir lernen in der Schule die Sprachen Afrikaans und Zulu. Unsere Schule geht
bis zur 12. Klasse, in der man sein Abitur macht. Von meiner Schule möchten viele
Leute einen Austausch machen. Aber wir dürfen das auch nur in der 10. Klasse
machen, so wie an der Waldorfschule in Oldenburg.
Mira Aufleger, meine Austauschschülerin, war mit mir in Südafrika von Januar
bis Juni 2010. Wir hatten unsere Flüge so gebucht, dass wir beide zusammen
erst drei Monate in Johannesburg gemeinsam waren, dann drei Monate jeweils
alleine in der Austauschfamilie und danach noch drei Monate gemeinsam in Oldenburg.
Dies war wirklich eine gute Idee. In der Zeit, als wir alleine waren,
mussten wir Freunde finden und die Familie kennenlernen. Für uns beide war diese
Zeit schwierig.
Am Anfang verstehst du nur wenig Deutsch. Im ersten Monat ist es am schwersten.
Es ist schwer, weil man möchte echt gerne Deutsch lernen, aber alles ist zu
viel und man versteht absolut gar nichts. Dann im zweiten bis dritten Monat fällt
es einfacher, Deutsch zu denken und zu sprechen. Im vierten Monat wird alles
viel leichter. Ich konnte nun mehr verstehen und mich besser verständigen, da
ich jetzt mehr Worte kannte.
Meiner Meinung nach sind 6 Monate viel zu wenig. Am Ende möchte man gar nicht
zurück gehen, und das ist sehr, sehr schwer. Wenn ich zurück nach Johannesburg/
Südafrika gehe, werde ich Oldenburg für weitere Austausche wärmstens
empfehlen.
Oldenburg ist die coolste Stadt, die es gibt, und ich hoffe, dass Oldenburg
bleibt, wie es ist! Mir gefiel besonders das Essen, die Bäckereien, die Stadt insgesamt
und die Fahrräder. Wenn ich eines Tages zurückkomme, freue ich mich
schon auf Oldenburg, weil es zu meiner zweiten Heimat geworden ist.

 

Ein Erfahrungsbericht von Adrian Eysaguine,
Gastschülerin aus Peru, 6. Januar bis 5. März 2011 in Klasse 10, vermittelt von Capa Peru

Meine Gastfamilie war nett zu mir, und das Essen war lecker.

Es hat immer Spaß gemacht, in die Schule zu gehen. Alle Schüler waren nett zu mir, und die Lehrer haben sich gut um mich gekümmert.

In Peru gehe ich zu einer anderen Schule, deswegen war es sehr interessant, in eine Waldorfschule zu gehen, weil dort sehr stressfrei und anders gelernt wird.

Einen Austausch zu machen, hat mir sehr geholfen,  die deutsche Sprache zu lernen. Es ist ganz anders, wenn man mit anderen Leuten spricht, als wenn man in Peru in der Schule Deutsch lernt.

Wenn ich die Möglichkeit habe, irgendwann wieder nach Deutschland zu kommen, würde ich das gerne machen.

 

Ein Erfahrungsbericht von Daniela Gonzales,
Gastschülerin aus Peru, 6. Januar bis 5. März 2011 in Klasse 10, vermittelt von Capa Peru

Ich bin Daniela Gonzalez, und ich komme aus Lima, Peru. Ich bin am 5. Januar 2011 nach Oldenburg  gekommen. Zuerst war es ein bisschen komisch für mich, es war eine neue Stadt, neue Leute, ein neues Haus, es war ganz anders. Oldenburg ist kleiner als Lima, und die Infrastruktur von der ganzen Stadt ist anders, aber es ist sehr schön, finde ich.

Weil Oldenburg kleiner ist, ist es alles einfacher, weil ich einfach einen Bus nehme, wenn ich irgendwo hin gehen will; und das kann ich in Peru nicht machen. Ein anderer Unterschied für mich war die Schule. In Lima gehe ich auch auf eine private Schule, aber eine katholische Schule nur für Mädchen. Es ist ganz anders als hier; Unterricht ist von 8 Uhr bis 15 Uhr jeden Tag, und wir tragen eine Schuluniform. Wir haben kein Werken oder Eurythmie, aber wir haben auch Chor. Hier fahren die meisten Schüler mit dem Fahrrad in die Schule, und es gibt viele Fahrräder in Oldenburg; in Lima fahren die meisten mit einem privaten Bus oder mit ihren Eltern in die Schule. Es gibt kaum Fahrräder bei uns.

 Ich ging in die 10. Klasse der Freien Waldorfschule Oldenburg, und ich konnte nicht mehr Glück haben. Ich war in der besten Klasse! Alle sind sehr nett, und die Unterrichte haben immer Spaß gemacht. Jeder aus der Klasse hat etwas Besonderes, und das macht die ganze Klasse besonders.

 Ich glaube, ich habe viel von dem Austausch gelernt, nicht nur Deutsch, sondern auch einen anderen Lebensstil. Doch ich kann jetzt besser Deutsch sprechen und schreiben, und jetzt verstehe ich meine Deutsch-Lehrerin. Aber der Lebensstil, den ich hier kennengelernt habe, ist für mich wichtiger. Hier ist es ganz anders, alles ist künstlerischer und alle spielen ein Instrument oder mehr; hier sorgen sich alle um die Umwelt, während in Peru wenige Leute recyceln oder den Müll sortieren. Deswegen ist das Wichtigste, was ich gelernt habe, sind meine Gedanken. Jetzt kann ich das Leben von einer anderen Perspektive sehen, und ich glaube das ist eine gute Erfahrung.

 Deshalb will ich mich für alles bedanken. Danke an meine Gastfamilie, an die Freie Waldorfschule Oldenburg, an die 10. Klasse und an alle, die mir geholfen haben, meine Erfahrungen mit diesem Austausch besser zu machen. Vielen Dank!

Ein Erfahrungsbericht von Roosa Röppänen,
Gastschülerin aus Finnland, 10. Januar bis 6. Juli 2011 in Klasse 10

Ich bin Roosa Röppänen und ich komme aus Finnland. Ich bin jetzt seit einem halben Jahr hier in Deutschland, und in zwei Wochen fahre ich wieder zurück nach Finnland. In letzten Zeiten habe ich mich oft gewundert, dass meine Austauschzeit schon fast zu Ende ist. Ich hätte mir nicht vorgestellt, dass die Zeit hier so schnell vergehen würde; ein halbes Jahr in einem anderen Land ist echt nicht lange Zeit.

Ich finde dass als ein Austauschschüler kann man ganz viele Sachen erleben, die man nie in seinem Heimatland erleben würde. Ich habe die deutsche Kultur kennengelernt, und kann auch jetzt viel besser deutsch sprechen als vorher. In der Schule müssen wir nicht so viel die Sprachen, die wir lernen, wirklich sprechen, und es ist toll gewesen zu merken, dass ich mit meinem deutsch gut klarkomme und auch viele neue Leute kennengelernt habe.

In Finnland besuche ich auch eine Waldorfschule, und die Schule ist eigentlich ganz ähnlich wie hier. Hier in Deutschland in FWS Oldenburg habe ich es auch genossen, dass alle SchülerInnen und LehrerInnen sehr nette zu mir gewesen sind und ich habe auch bestimmt viel gelernt. Die Leute in meiner Klasse, in der 10. Klasse sind auch alle toll, und ich habe schöne Zeit mit ihnen verbracht.

Ich habe in meiner Austauschzeit in Hude bei der Familie Gimbel gewohnt, und ich hätte nicht eine bessere Gastfamilie haben können. Ich habe hier ein ganz anderes Familieleben erlebt als ich in Finnland habe, aber ich habe es auch genossen, in einer großen Familie zu leben. Von meiner Gastfamilie habe ich auch viel über die deutsche Kultur gelernt und sie haben sich auch über die finnische Kultur und Gewohnheiten interessiert. Ich habe so viele schöne Sachen mit meiner Gastfamilie erlebt, und sie sind einfach immer für mich da gewesen.

Ich finde dass das ist eine tolle Möglichkeit gewesen, als eine Austauschschülerin hier in Deutschland zu sein, und meine Erfahrungen und Erlebnisse von hier werde ich bestimmt nie vergessen.